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Hundsgrab
Einwohner:
1.200
Baron:
Nydam von Kieselburg
Baronssitz:
Stadt Hundsgrab
Dörfer:
Stadt Hundsgrab
620 Einwohner
Stadt Bugenbühl
380 Einwohner
Stadt Pechackern mit Burg Pechackern
150 Einwohner
Kleinere Flecken, Dörfer und Hütten
150 Siedler
Wappen:
Besonderheiten:
Truppen:
Verteilung: Hundgrab:
10 Büttel des Baron
I Lanze Rondratreu leichter Reiterei
Pechackern:
I Lanze Pikeniere “Lange Wehr”
III Lanze markgräflichen Schwerter “Firnsharg
Bugenbühl: 5 Büttel des Edlen
Answin Hilberan-Bugenbühl
Pechfelder
zu Pechackern, Met und Therengar-Blut
Besitz: Burg
Pechackern
Geographie:
Die Baronie Hundsgrab liegt Nordwestlich der Mark Greifenfurt und profitiert
damit immer noch in den südlichen Gebieten von den gemäßigten Ausläufer des
Finsterkammes und von der dadurch ermöglichten Landwirtschaft. Je weiter der
Reisende die Straße von Greifenfurt aus in den Norden wandert, desto mehr Wald
schließt die Felder und Wiesen ein, bis er schließlich in das Hundsgraber Land
kommt, ein Gebiet, wo man nur mühselig dem Boden um die Stadt Hundsgrab ein Stück
Weide- und Ackerland abgetrotzt hat. Schon von weitem kann man den Sitz Nydams
von Kieselburg erkennen: Ein lang gestrecktes, einem Thorwaler Langhaus nicht unähnliches
Anwesen auf einem Hügel inmitten der Stadt. Doch bevor der Wanderer dieses Gebäude,
wenn überhaupt, betreten kann, muss er die Stadtmauer queren. So er von Norden
oder Süden kommt, kann er die hohen Mauern nur durch zwei Stadttore
durchschreiten, die von den recht nachlässigen Bütteln bewacht werden.
Der
Norden der Baronie bietet ein weitaus bewaldeteres Bild. Große Mischwälder
bestimmen das Bild, welche, je weiter die Baroniegrenzen an den Finsterkamm
reichen, durch einen hohen Anteil an Nadelhölzern ersetzt wird.
Ein
besonderer Anblick bietet sich im Nordosten der Baronie, dort wo die trutzige
Burg Pechackern über die Pechfelder und die Ortschaft Pechackern wacht. Hier
hat der geschäftige Vogt Anselm Hilberan Bugenbühl seinen Sitz und sein gutes
Auskommen. Denn hier, als dem einzigen Ort in der Grafschaft Greifenfurt, wird
eine schwarze Substanz gewonnen aus der ein Lampenöl und auch gefährliches
Brandöl hergestellt werden kann.
Landwirtschaft:
Korn
und Feldfrüchte:
Rüben,
Roggen und Gerste in den südlicheren Gebieten
Brot:
Sauerteigbrot
und Gerstenbrot
Obst:
Dörrobst
aus Äpfel, Wilde Beeren,
Gemüse
und pflanzliche Stoffe: Bohnen,
Erbsen, Hopfen, Kohl, Gewürze, Öle, Rübenzucker und Sirup, Rübenmus, Honig
(Wildhonig von frei lebenden Bienen des nördlichen Mischwaldes wird als
besondere Spezialität feilgeboten), Rübe, Kohl, Pilze (nördliche Tiefen),
Holz, Hopfen (nicht für die Gärung), Gersten (nur in den südlichen Gebieten),
Waldbeeren (vor allem in den nördlichen Gegenden).
Alkohol:
Hundbrau
(obergäriges Gerstenbier, etwas bitter), Met
und Therengar-Blut: bis etwa Höhe Hundsgrab (im Besonderen bei der Ortschaft
Bugenbühl) wird der Honig für die Herstellung von Met und “Therengar-Blut”
(ein hochprozentiger Schnaps aus Met) genutzt.
Kleinvieh:
Ziegen
und Schafe auf den Weiden und Wiesen. Die Tiere werden frei gehalten und nur am
Ende der Saison zusammengetrieben. Erkennbar sind die Tiere an den verschiedenen
Brandzeichen. Dennoch gibt es immer wieder Viehdiebstahl, der streng geahndet
wird.
Geflügel:
Hühner,
Gänse und Truthahn
Tierische
Produkte: Eier,
Fleisch der gehaltenen Tiere, Schafswolle
Holz:
Birke
und Lärche, Esche, Erle, Weide, Kastanie und Buche sehr selten auch einmal eine
Blutulme. In den nördlicheren Gebieten immer mehr Nadelholz: Tanne, Fichte,
Kiefer, Firun-Föhre.
Besondere
Rohstoffe und Erzeugnisse: Pechfelder
zu Pechackern. Das zu Tage tretende Öl / Pech wird entweder sofort mit Wagen
gen Süden zur Verschiffung auf der Breite gebracht oder direkt vor Ort in den
“Vögtlich alchemistischen Laboren” zu dem teueren Brandöl verarbeitet.
Lichthag
Beldenhag Dergelstein
Finsterkamm Finsterrode
Greifenhorst Helbrache
Nebelstein Schnayttach
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