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Dergelstein
Einwohner:
1.500
Baronin:
Gunilde von Dergelstein zu
Dergelstein
Baronssitz:
Burg Dergelstein auf dem Nidaleg
Dörfer:
Dergelstein, Waldruh, Kronenbrück, Hainroden und Grenzacht
Wappen: siehe Karte
der Mark
Besonderheiten Kloster
"Mutter Traviata" und Wallfahrtstempel der Traviakirche auf der
Traviakron, "Grünwarte" Ordensburg des OZR bei Grenzacht
Besitz: Gut
Boronshof
Kurzbeschreibung
Dergelstein,
zwischen dem Oberlauf des Dergel und den Ausläufern des Finsterkamm gelegen, zählt
zu den größeren Baronien der Markgrafschaft Greifenfurt, obwohl es recht dünn
besiedelt ist.
Landschaftlich
zeichnet sich die Gegend vor allem durch Wälder und Ackerflächen aus. Aber
auch kleinere Bäche und Flüsse sind häufig anzutreffen.
Die
Baronie zählt auf ihrem Grund vier Siedlungen, von denen aber nur Dergelstein
wirklich als kleine Stadt anzusehen ist. Kronenbrück, Hainroden und Waldruh
haben gerade halb soviele Einwohner wie die Hauptstadt. Das Junkerngut Boronshof
befindet sich, wie auch Burg Grünwarte am Rand des Altherzwaldes – eine
Befestigung, welche jüngst in die Hände des OZR (für Anfragen an den OZR ist
der dort vorstehende Wächter
Galacher Ben Drou zuständig) gegeben wurde - gleichfalls
auf Dergelsteiner Boden und sind einer Erwähnung wert.
Oberhalb
Dergelsteins ist der Dergel nicht mehr schiffbar und so enden hier die
Treidelwege und die Waren, die über den Finsterstieg nach Lowangen transferiert
werden sollen, werden hier auf Lasttiere und Karren umgeladen. Unterhalb des
Dergelsteiner Hafens liegt die ‘Alte Brücke’, welche den Weg nach Darpatien
öffnet und von der Baronie Lodenbach unterhalten wird.
Haupterzeugnisse
der Baronie sind landwirtschaftliche Produkte, darunter der bekannte
Pflaumenwein, der ‘Dergelsteiner Zwetschg’, welcher bei gleichem Namen auch
destilliert angeboten wird - ein Umstand, der schon manchen Reisenden aus den
Pantinen gehauen hat -. Ebenso begehrt ist Holz, welches dergelabwärts gen
Wehrheim geflößt wird, sowie der, weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte
und selbst bei Hofe und im Lieblichen Feld beliebte ‘Dergelsteiner Trüffel’,
für dessen Aufspüren die Baronin eine eigene Zucht von Trüffelschweinen
unterhält.
Dergelstein,
die älteste Baronie der Markgrafschaft, verfügt über einen großen Schatz an
Mythen und Sagen - vor allem um den größten Wald, den Aldehjerte oder Altherz,
rankt sich so manche Erzählung - aber auch über historisch bedeutende
Dokumente und Archivalien.
Die Barone von Dergelstein weilen nun seit beinahe 700
Jahren in ihrem Lehen ihres Amtes und sind insofern unter dem Greifenfurter Adel
als ‘Urgestein’ zu bezeichnen. Durch die kürzliche Heirat der jetzigen
Baronin Gunilde von Dergelstein zu Dergelstein mit Wulfhart von Hartsteen aus
einem der ältesten garetischen Geschlechter wird die Bedeutung der
Dergelsteiner, nicht nur für Greifenfurt, wohl auch in Zukunft gesichert sein.
NP
Lichthag Beldenhag
Finsterkamm Finsterrode
Greifenhorst Helbrache
Hundsgrab Nebelstein
Schnayttach
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