Gut Boronshof

Einwohner: 225

Junker: Helmbrecht vom Boronshof

Baronssitz: Gut Boronshof

Wappen:

Besonderheiten: "Wirselquell" nahe dem gleichnamigen Ort

Eckdaten des Gutes Boronshof 

Geschichte: 

129 vor Hal

Das Geschlecht derer von Boronshof wird durch Helmbrecht von Waldrast begründet, der als erster Junker auf dem Gut eingesetzt wird.

97 - 75 vor Hal

Hagen von Boronshof regiert das Gut, nach seinem Tod 89 v. Hal verwaltet es seine Gemahlin für ihren Sohn Rondrian

75 vor-19 nach Hal

Nacheinander regieren die Junker Rondrian, Alrik und Raslan das Gut und führen es zu  bescheidenem Wohlstand

19 n. Hal

Die Orks überfallen das Reich, Raslan und seine Gemahlin kommen bei der Verteidigung des     Gutes zu Tode, ihre Kinder aber wurden nach Wehrheim in Sicherheit gebracht.

Die Bewohner der Dörfer fliehen oder werden erschlagen

20 n. Hal

Helmbrecht übernimmt als ältester Sohn die Regierung, nachdem das Gut von den Schwarzpelzen befreit ist

Land und Leute:

Boronshof ist zum größten Teil waldfrei, was auch der Grund dafür ist, dass seine Herren trotz einiger Rückschläge immer wieder bescheidenen Wohlstand erreichen konnten. Im Gegensatz zu anderen Teilen Greifenfurts lässt sich hier recht gut Ackerbau betreiben und so erstrecken sich zwischen den „Grenzbergen“, den beiden Hügelketten die das Gutsgelände begrenzen, viele kleine und größere Felder.

Die Bewohner des Gutes wohnen zum größten Teil in einem Ort an der neuen „Straße“ von Dergelstein nach Waldrast, der erst nach den Orkkriegen von den Heimkehrern gegründet und von ihnen Tsafried genannt wurde. Das „Alte Dorf“ dagegen, das die Orks zerstörten, dient seit kurzem tobrischen Flüchtlingen („Neugreifenfurtern“) als Heim.

Die dritte Ortschaft auf Gutsgelände ist der Weiler Wirselquell an der Straße von Greifenfurt nach Trallop. Eine Besonderheit des Ortes hat ihm seinen Namen gegeben. Ganz in der Nähe kann man tatsächlich eine kleine Quelle finden, an sich viele der heilkräftigen Pflanzen finden. Der Sage nach stand hier einmal die Klause eines alten Eremiten, und die Kräuter sollen der Rest seines Gartens sein.

In diesen drei Orten, auf dem Gutshof selber und auf einigen Einzelhöfen wohnen insgesamt 225 Menschen.

Der Junker:

Junker Helmbrecht von Boronshof, der Herr über das Gut, zählt gerade 30 Götterläufe. Kurz vor Beginn des Orkenzugs trat Helmbrecht in die kaiserliche Armee ein, wo er es während der Kämpfe mit den Schwarzpelzen bis zum Hauptmann brachte. Nach dem Krieg schied er aus der Armee aus und übernahm, trotz seiner erst 18 Götterläufe die Herrschaft über das Gut.

Helmbrecht von Boronshof ist der Soldat förmlich anzusehen. Der stämmige 90 ½ Finger große Junker verbringt auch heute noch viel Zeit damit, seine Fähigkeiten im Schwertkampf und manches Mal auch mit der Hellebarde zu üben. Mit seinen blauen Augen und dem blonden Haar würde er einem Thorwaler ähneln, trüge er statt des Wehrheimer Bürstenschnitts zwei lange Zöpfe.

Der Junker ist ein verschlossener, aber nicht unfreundlicher Mensch. Die Kontakte zur Welt außerhalb seines Gutes waren lange eher lose, was aber auch daran lag, dass Helmbrecht kein Freund der Feder und erst unlängst mit dem Wiederaufbau seines Gutes fertig geworden ist.

Seit einiger Zeit verbindet ihn eine tiefe Freundschaft mit Gernot von Rothenborn, dem Waffenmeister der Nachbarbaronie Schnayttach, die während der gemeinsamen Hatz auf einen tobrischen Raubritter ihren Anfang nahm. Aber auch zu den greifenfurtschen Baronen von Quastenbroich und von Radulfshausen, aber auch zu dem Baron von Höllenwall unterhält der Junker Kontakte.

MM

 

Lichthag Beldenhag Dergelstein Finsterkamm Finsterrode Greifehorst Helbrache Hundsgrab Nebelstein Schnayttach