|
|
Beldenhag
Einwohner:
600
Baron:
Seit dem Tode Baradars von Plaue unklare Situation der Ansprüche zwischen
Linnert von Wolfenhain Vogt von Schwarzensee und Cordoran "Baron von
Beldenhag"
Baronssitz:
Dörfer:
Wappen:
Besonderheiten
Der
Waisenstift zu Schwarzensee:
Ein
Kuriosum ganz besonderer Art ist der Waisenstift des Junkers Ylbur von
Schwarzensee zu Beldenhag. Der schon 70 Winter zählende Greis hat in den
Orkkriegen seine gesamte Familie verloren. Doch beschritt er einen anderen Weg
als die meisten anderen, denen solch ein Schicksal zuteil wurde. Statt Rache zu
schwören, tat der streng tsa- und traviagläubige Mann einen ganz anderen Eid:
Er gelobte, sich um die Opfer dieses grausamen Krieges zu kümmern, und richtete
in seinem Herrenhaus ein Waisenhaus ein. Doch erstreckt sich seine Güte
beileibe nicht allein auf Menschenkinder, die ohne Eltern sind. Ylbur von
Schwarzensee nimmt sich der unglückseligsten Geschöpfe an, die der Krieg
hervorgebracht hat: Halborks, die traurigen Früchte der Orkexzesse. Die meisten
dieser armen Würmer wurden von ihren Müttern oder deren Familien gleich nach
der Geburt getötet, einige wenige jedoch brachten die Bluttat nicht übers Herz
und legten ihren ungeliebten Nachwuchs auf die Schwellen der Tempel. Junker
Ylbur gibt diesen armen Kreaturen, nicht Ork, nicht Mensch und
in keiner Welt zu Hause, ein Heim. Dass seine Mildtätigkeit ihm unter
seinen Mitmenschen mehr Hass und Verachtung als Hochachtung einbringt, wen mag
es wundern. Nichtsdestotrotz lässt sich der Edle in seinem Wirken nicht
beirren.
Sechs
junge Halborks haben in seinem Haus ein Heim gefunden. Für einige Zeit
beherbergte Ylbur auch menschliche Kriegswaisen, doch gab es schon bald Übergriffe
seitens der älteren Kinder, die mit der „Schwarzpelzbrut“ nichts zu
schaffen haben wollten, und Ylbur war gezwungen, den meisten eine andere
Heimstatt zu suchen. Einzig drei der Kinder, die sich in seiner Obhut befinden,
scheren sich nicht um die Herkunft der anderen Zöglinge, und leben in
friedlicher Eintracht mit den Halborks.
Fraglich ist allerdings, wie es mit seinen Schützlingen
weitergehen wird, wenn sie einmal erwachsen geworden sind. In Greifenfurt, wie
in allen anderen menschlichen Ansiedlungen wird sie niemand dulden. Auch fürchtet
Ylbur, dass Boron ihn zu sich rufen könnte, bevor seine Aufgabe getan ist. Aus
diesem Grunde hat er sich an die höchsten des Travia- und des Tsatempels
gewandt, sie um Unterstützung zu ersuchen.
Lichthag
Dergelstein Finsterkamm
Finsterrode Greifenhorst
Helbrache Hundsgrab
Nebelstein Schnayttach
|