|
Von Flora und
Geographica
Die Baronie ist noch zu jung, um überall
jene Anzeichen von Besiedelung zu zeigen, wie es bei Garethischen oder
Almadanischen Baronien der Fall ist. Im Gegenteil - fast zwei Drittel bestehen
aus dichtem Wald und davon ist mindestens ein Drittel völlig unberührt.
Zwar haben die Ritter von Pilzhain und
Baron Seinhach ein paar Wege anlegen lassen, doch die Instandhaltung kostet sehr
viel und die meisten Wege wachsen innerhalb kurzer Zeit sofort wieder zu.
Das bewaldete Hügelland ist durchzogen von
mehreren Bächen, die zum größten Teil in kleinen Tümpelansammlungen und
Sumpfgebieten versickern. Lediglich parallel zur Reichsstraße fließt ein Bach,
der weiter südwestlich in die Breite mündet.
So scheint es, als sei die Baronie
lediglich eine Ansammlung von Anhöhen und sanften Tälern, in denen sich unberührte
Wälder mit schlammigen Tümpeln und Sümpfen abwechseln.
Tatsächlich läßt sich der erste Sumpf
bereits in Schnayttach selbst bewundern. Der Bach, von den Bewohnern
"Rinn" genannt, fließt in einen kleinen, künstlich angelegten See östlich
der Palisaden von Schnayttach. Das östliche Seeufer wiederum verdeckt durch
seinen starken Schilfbewuchs das Sumpfgebiet, welches dort seinen Anfang hat und
sich mehr als drei Meilen nach Osten hin fortsetzt.
Alles in allem entspricht Schnayttach genau
dem Bild von "Hinterwälderbaronie", daß sich manche Mittelreicher
von Greifenfurter Landen machen.
Aber Seinhach war zufrieden und Eidon ist
es auch, ist der Boden doch durchaus fruchtbar, liefern die Wälder doch
ausreichend Wild und Bauholz, die Sümpfe Torf und Lehm, der "Rinnsee"
schmackhafte Fische und eine Mine sogar Kupfer.
Außerdem machen der süß-fruchtige
Apfelwein und die nur hier wachsenden "Feenlinge" - eine köstliche
Pilzsorte - Schnayttach auch über seine Grenzen hinaus berühmt.
HE
Lichthag Beldenhag
Dergelstein Finsterkamm
Finsterrode Greifenhorst
Helbrache Hundsgrab
Nebelstein
|