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Themen
und Abenteuerhintergründe
Von
den Schwarzpelzen:
Dem
Schwarzpelz bringen die meisten Greifenfurter nur eines entgegen: blinden Haß!
Die
Schwarzpelze waren es, die das Land verheert haben, den Leuten Brot und
Auskommen raubten, Menschen verschleppt, gefoltert und getötet, als Sklaven mißbraucht
oder als Opfer ihren blutgierigen Götzen dargebracht haben. Den Orken folgt der
Gestank von Feuer und Blut, sie gelten als Synonym für Elend, Hunger und Tod.
Was
Wunder, daß selbst schon kleinen Kindern dunkler Haß die Mienen verzerrt,
kommt man auf den Schwarzpelz zu sprechen, und die Hand der Bäuerin zu ihrem
Messer eilt.
Doch
soll eine Geschichte anschaulich machen, wie es um die Greifenfurter und die
Orks bestellt ist:
(...)
An einem Tag bot sich mir ein grausiges Spektakel, als ich in Finsterrode Halt
machte, dort die Nacht zu verbringen. Es war später Nachmittag, als eine Horde
junger Leute, die zur Vogeljagd ausgezogen war, johlend und juchzend ins Dorf
Einzug hielt, in ihrer Mitte einen Ork, den sie mit ihren Gürteln gefesselt
hatten. Sie hatten den Schwarzpelz aufgegriffen, als er sich vor ihnen in einem
Gehölz zu verbergen suchte, offenkundig hatte die Kreatur seine Horde verloren
und suchte sich nunmehr auf eigene Faust durchzuschlagen. Es war kein besonders
imposanter Vertreter seiner Art, er schien mir noch jung, wie ich ob der wenigen
Narben zu deuten wagte. Auch war er nicht besonders kräftig und durch
Entbehrungen angeschlagen. Kurz und gut, es war kein Wunder, daß es den Jungen
und Mädchen gelungen war, den Schwarzpelz ohne große Gegenwehr in ihre Gewalt
zu bringen. Mit Knüffen und Püffen trieben sie den Ork in die Mitte des
Dorfplatzes, wo sie ihn mit flugs herbei gebrachten Stricken an die Dorflinde
banden. Derweil die Dörfler von ihrem Tagwerk herbeieilten, den seltenen Fang
zu bestaunen. Gut drei Stunden beließ man den Schwarzpelz dort, der starrenden,
ihm wenig freundlich gesonnenen Menge ausgeliefert. Einiges hatte der Ork zu
erdulden, und auch wenn er die Flüche und Verwünschungen, die mannigfach auf
ihn niederprasselten, kaum verstanden haben wird, sprach doch der Haß in den
Mienen der Leute Bände. Allerlei Knüffe mußte er hinnehmen, man bespuckte und
trat ihn voller Wut. Er indes reagierte auf all das nicht. Ich vermag nicht zu
sagen, ob es Gleichmut war oder ob er die Prozedur apathisch über sich ergehen
ließ. Schließlich ward man des Spieles müde und überließ ihn seinem
Schicksal.
Als
die Dunkelheit hereinbrach, kehrten die Menschen auf den Dorfplatz zurück. Auch
aus benachbarten Weilern eilte man herbei, das bevorstehende Schauspiel zu
schauen. Ein jeder trug ein Bündel Holz mit sich, das sie zu einem Haufen
aufschichteten. Bänke und Tische wurden auf die Straße gestellt, einige
brachten Speisen und eine rollte gar ein Faß Bier herbei. Auch sah ich, daß
nicht einer ohne Waffen war, Langdolche, Spieße und grobe Knüttel, gleich ob
Mann oder Frau, ob jung oder alt. Selbst die Kinder mit Ausnahme der Kleinsten
hatten mitgebracht, was sie an Waffen aufzubringen hatten.
Alsdann
wurde das Feuer entzündet und die Menschen bildeten einen Ring um den
Dorfplatz. Der Schwarzpelz wurde losgebunden und mit ein paar Hieben auf die
Menge zugetrieben. Nur steif vermochte der Ork sich zu bewegen, er taumelte mehr
als daß er ging. Lauernd betrachtete er die Menge, fletschte leicht die
bedrohlichen Fänge. Ein Aufschrei ging durch das Volk und eine junge Frau
sprang hervor und versetzte dem Schwarzpelz einen Stich mit ihrem Spieß. Brüllend
vor Schmerz warf der Ork sich herum, stürzte sich mit bloßen Händen auf seine
Peinigerin. Doch da war schon der nächste heran, sein Schlag traf wuchtig seine
Schulter. Wütend suchte der Schwarzpelz sich mit gebleckten Zähnen der
Angreifer zu erwehren, die immer zahlreicher und frecher auf ihn eindrangen. Er
vermochte es nicht zu verhindern, daß sie ihn auf den Zirkel zutrieben, wo ihm
ein wahrer Spießrutenlauf bevorstand. Man prügelte ihn unter Verwünschungen
entlang der Reihe, wie ein Hagelschauer prasselten die Schläge auf ihn nieder.
Unheimlich flackerten die Schatten der aufgebrachten Menge im Schein des Feuers,
das den Marktplatz in glutrotes Licht tauchte. Verbissen suchte der Ork dem
Ansturm standzuhalten, schlug mit seinen scharfen Klauen nach den Dörflern, biß
und spuckte, was er nur konnte. Einmal schien es, als könnte es ihm gelingen,
den Wall zu durchbrechen, doch dann traf ihn ein Schlag in die Kniekehle, der
ihn zu Boden zwang. Verzweifelt versuchte er sich aufzurappeln. Unter Aufbietung
seiner letzten Kräfte versuchte er in den Kreis zurückzukriechen, dem Feuer
entgegen, wohl um dort einen würdigeren Tod zu suchen. Doch ein Steinwurf traf
ihn an der Schläfe, daß er zu Boden ging. Unter den wuchtigen Hieben dutzender
Knüppel fand er schließlich sein Ende. Den Leichnam aber warf man unter
Gejohle in die Flammen und wendete sich alsdann dem Festmahl zu, daß man für
diesen Anlaß gerichtet hatte (...)
Aus
den Erzählungen des fahrenden Ritters Danilo ter Gerven zu Barbenau aus dem
Bornland.
Bis
auf den heutigen Tag ist die Orkengefahr präsent, auch wenn die einstmals
besetzten Gebiete Greifenfurts und Weidens stolz als befreit verkündet wurden.
Doch die Angst vor den Schwarzpelzen ist in den Herzen der Menschen tief
verwurzelt. Zwar ist der Heerbann der Schwarzpelze zerschlagen, und man darf
hoffen, daß sie sich so schnell nicht noch einmal zusammenschließen werden,
doch bedeuten ihre Raubtrupps, die von Zeit zu Zeit unbarmherzig das Land
heimsuchen, eine ernste Bedrohung für die nur leidlich geschützten Bauern, für
Reisende und vor allem für die Händler aus dem Svellttal und aus Weiden, die
über die nur schwach patrouillierten Straßen und Pässe kommen.
In
etlichen dieser Banden haben sich einstige Soldaten des Whassoi
zusammengefunden, respektable Kämpfer, furcht- und skrupellos, zudem von
blindem Haß auf die Menschen beseelt. Solchen gefährlichen Mordbuben können
allein die Barone mit ihren Bewaffneten beikommen, für eine Bürgerwehr ist der
Kampf aussichtslos.
Für
Händler bedeutet dies, daß man sich nur mit schwerer Bedeckung und in großen
Zügen über den Finsterkamm oder auf den Weg über die weidener Straße, den Nôrrnstieg
wagen kann. Kleine Kaufleute können sich das nicht leisten, die Waren aber
werden durch den großen Aufwand, der betrieben werden muß, so teuer, daß man
sich oftmals fragen muß, ob der Handel überhaupt lohnt.
Von
den tobrischen Flüchtlingen:
In
Hundertscharen strömen seit einigen Monden nun unglückliche tobrische Flüchtlinge
ins Land, die Herzen voller Schrecken ob der Greuel die die schwarzen Horden
ihnen zugefügt haben
Nach
einer sicheren Bleibe suchen sie, bis endlich der dunkle Verderber aus ihrer
Heimat vertrieben sein wird, und sie zurückkehren können an die Stätten, die
ihre Ahnen einst urbar machten. So zumindest glauben die hoffnungsfrohen unter
ihnen, oder solche, die der Verwüstungen durch die Kriegshorden des
Unaussprechlichen nicht selbst ansichtig werden mußten, und den Gegner in
seiner Grausamkeit und Macht nur vom Hörensagen kennen. Andere hegen diese
Hoffnung längst nicht mehr, sie kommen hierher, um eine neue Heimat zu finden.
Viel
Land liegt seit den Orkkriegen brach, nur langsam erholt sich die greifenfurter
Bevölkerung von den damals erlittenen Verlusten. Und so sind die wackeren
Tobrier, darunter viele tüchtige Bauern und Handwerker,
willkommen, zumal bei jenen Baronen, die dem Schwarzpelz den höchsten
Blutzoll leisten mußten. Denn brachliegende Felder und leerstehende Werkstätten
bedeuten nichts anders, als daß das barönliche Säckel empfindlich schmal
bleibt, ob des nur geringen Zehnts. Gerne nimmt man die Flüchtlinge auf, weist
ihnen leerstehende Höfe zu oder quartiert sie bei Sippen ein, die allein nicht
mehr in der Lage sind, ihr Land zu bestellen. Einige Barone haben zudem Lager
eingerichtet, denjenigen befristet Obdach zu bieten, für die nicht
augenblicklich ein adäquates Quartier gefunden werden kann.
Man
bemüht sich, so gut man es vermag, den Unglücklichen einen warmen Empfang zu
bereiten, ihnen über die ausgestandenen Schrecken hinwegzuhelfen. Doch wird es
wohl der kundigen Kraft manches Boroni oder Noioniten bedürfen, den verängstigten
Menschen zu helfen.
Nicht
immer jedoch werden die Vertriebenen freien Herzens aufgenommen, gibt es darob
Zwist und Hader. Dann nämlich, wenn einer tobrischen Familie ein leerstehender
Hof zugewiesen wird, auf den schon
ein Einheimischer ein Auge geworfen hat, oder wenn ein Leibeigenen, der allein
seinen Flecken nicht mehr bestellen kann, es dulden muß, daß man ihm ein paar
kräftige Leute zugesellt. Wohl nicht ganz zu unrecht fürchtet man, daß „die
Neuen“ ihnen über kurz oder lang das Land streitig machen könnten. Und auch
die Barone sind nicht frei von solchen Gedanken, wenn ihnen ein tobrischer
Landherr zum Nachbarn bestallt wird, denn sieht man auch die Not des
Adelsbruders, „das greifener Land gehört in greifener Hand“, wie man zu
sagen pflegt. Schließlich waren es Greifenfurter, die mit Schwert und Lanze dafür
gekämpft haben, daß die Mark mittelreichisch blieb.
In
schöner Einmütigkeit aber zeigen sich Adel, Bürger und Bauern entrüstet,
wenn einmal mehr, wie unlängst häufiger geschehen, ein garether Federdompteur
(wie man hier allenthalben die kaiserlichen Bürokraten zu nennen pflegt) mit
einem eil- und leichtfertig gesetzten Federstrich einen ganzen vielhundertköpfigen
Treck in eine Ecke der Mark verweist, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden,
daß das Land kaum über Reserven verfügt, die Neuankömmlinge einstweilen zu
versorgen, bis sie mit ihrer eigenen Hände Arbeit die Ernte einbringen können.
Dann hebt sich manche Faust drohend gegen die Laffen in der Hauptstadt, die
wenig genug verstünden, aber doch alles zu entscheiden vermöchten. Und nicht
zu Unrecht werden Stimmen laut, die sich fragen, warum man die Flüchtlinge
nicht ins reiche Almada oder nach Garetien verbrächte, wo die Speicher voll
sind, und selbst Kesselflicker und Gerber sich reicher schätzen dürfen, als
mancher märkische Baron.
Doch
sind es nicht allein die Märker, die solche Gedanken hegen. Auch manchem
Tobrier mag es nicht gefallen, daß man augenscheinlich plant, sie dauerhaft in
Greifenfurt anzusiedeln, gilt das Trachten vieler, zumal des Adels, doch, die
schwarzen Horden eines Tages aus Tobrien zu vertreiben. Man fürchtet, die Rückeroberung
Tobriens könne in Vergessenheit geraten, wisse man in Gareth die Tobrier erst
wohl versorgt. Eine solche Schmach aber will man nicht dulden.
Vom
Blutigen Habicht und seiner Bande:
In
den unzugänglichen Gebieten des Finsterkammes und in den tiefen Wäldern findet
sich Unterschlupf für manche düstere Kreatur: dunkle Magier, Schwarzpelze und
Vigilanten. Eine der gefürchtetsten Geißeln der Mark aber ist der Blutige
Habicht, ein berüchtigter Räuberhauptmann, und sein Haufe.
Zwei
Schritt mißt der bullige Kerl, dessen Namen nur seine engsten Kumpane kennen,
ein berüchtigter Schwert- und Axtkämpfer. Lang hängen ihm die schwarzen Strähnen
in die Stirn und ein wilder Bart umwuchert sein auffällig bleiches, durch eine
große Narbe verunstaltetes Gesicht. Gnade, so heißt es, kennt er nur mit
jenen, die seinen Zoll in Gold und Silber zu zahlen vermögen, allen anderen
aber nimmt er das, was er für sein erachtet, in Blut.
Man
nimmt an, daß er zu den Söldlingen gehörte, die mit der kaiserlichen Armee
nach Greifenfurt kamen. Als man ihm den Sold schuldig blieb und auch durch Plündern
keine nennenswerte Beute zu machen war, beschloß der grobe Gesell’, es den
Herren, die ihn angeworben hatten, heimzuzahlen. Er scharte allerlei übles
Gelichter um sich - Soldaten, Vagabunden, landvertriebene Bauern und gar ein
paar Orks -, und erklärte den Märkern seinen eigenen Krieg.
Seitdem
machen er und sein Haufen die Straßen der Mark unsicher. Geschickt weiß der
Unhold dabei auszunutzen, daß die Befugnis eines jeden Barons an den Grenzen
seines Landes endet, die Zahl der markgräflichen Büttel aber immer noch zu
gering ist, der Bande erfolgreich nachzustellen.
Zwar
hat es mehrfach Bemühungen der Barone gegeben, gemeinsam des Übels Herr zu
werden, doch vermochte der gerissene Räuber sich allen Nachstellungen mit List
und Tücke zu entziehen.
So
gewitzt weiß der Kerl sich seinen Häschern zu entziehen, daß manch einer
glauben mag er sei mit dem Namenlosen im Bunde. Weniger abergläubische Gemüter
jedoch hegen, wohl nicht zu Unrecht, den Verdacht, daß einige Landadelige mit
dem Burschen unter einer Decke stecken, und ihm gegen ein Säckel Silber
Unterschlupf oder freien Durchzug gewähren. Und so stehen dem Habicht fette
Jahre bevor, nun, da der Handel, und mit ihm ein gewisser Wohlstand, ins Land
zurückkehrt
Die
Namen der berüchtigtsten Mitglieder der an die 20-köpfigen Bande, wie der der
gelben Sinja, einer Ex-Söldnerin und gefürchteten Säbelfechterin, des
furchterregenden Halborks Sharraz, des schönen Yilmaz und des gerissenen
Phexdans, sind mittlerweile Legende, ängstlich geflüstert oder voller Zorn
verflucht.
Ihr
frechstes Stück war wohl, als die Bande den schwach bemannten Rittersitz der
Edlen Ahrlinde von Krähenklamm zu Nebelstein im Handstreich nahm, als diese zum
Hoftag nach Gareth gereist war. Als die Edle, von Getreuen alarmiert, nach Hause
geeilt kam, war ihre Burg zu einem Räubernest geworden, von wo aus die Bande
ihre Raubzüge machte. Ahrlinde ersuchte Nachbarn und Markgräfin um Hilfe, doch
war schon der Winter über das Land gekommen, man vermochte den Dachs nicht aus
seinem Bau zu treiben. Erst im Frühjahr, als sich eine ansehnliche Streitmacht
sammelte, verließ der Übeltäter mit seiner Truppe die Burg, nicht ohne den
Roten Hahn auf das Dach zu setzen und alles mit sich zu nehmen, was von Wert
war.
Der
Ruf der Bande ist mittlerweile über die Grenzen der Mark gedrungen, und mancher
Strolch sucht beim Habicht Anschluß. Der aber nimmt nur die besten in seine
Reihen auf.
Die
anderen versuchen ihr Glück auf eigene Faust, zumeist mit weit weniger Glück
als ihr Vorbild. Oft sieht man diese Elendigen an Galgen längs des Weges
baumeln, denen zur Mahnung, die vom rechten Pfade abgekommen sind.
Vom
Bettelvolk und Bresthaftigen:
Mehr
als anderswo im Reiche kann man in der Mark und vornehmlich in der Stadt
Greifenfurt Versehrte sehen, arme Seelen, die in den Orkenschlachten um Heil und
Gesundheit gekommen sind.
Glücklich
sind die, die noch eine Familie haben, die sie versorgen kann, doch viele haben
Haus, Gut und Sippe verloren, oder die ihren sind zu arm, den Krüppel durchzufüttern.
Solchen aber bleibt nur, ihren Erhalt durch Bettelei zu besorgen, ein mühseliges,
bitteres Gewerbe, zumal in einem Land, da Armut ein täglicher Gast an der Tafel
ist.
Allerorten
trifft man Unglückliche, die ihre Gebrechen zeigen, auch viele Kinder, die
durch den Krieg oder den Hunger ihre Eltern und Verwandten verloren haben.
Vornehmlich tummelt sich die zerlumpte Schar in der Markgrafenstadt: vor den
Stadttoren und den Tempeln suchen sie von Mildherzigen ein Almosen zu erringen.
Und wiewohl bis auf den heutigen Tag Not und Entbehrung das Land in ihrem
eisigen Griff halten, geben die, die wenigstens etwas haben, freien Herzens ihr
Scherflein den Armen, Travia zum Lobe. Wohl nicht zuletzt in der Hoffnung
dessen, die milde Göttin würde sie darob vor solch schlimmem Schicksal behüten..
Längst
sind es nicht mehr allein Waisen, Versehrte und andere Bedürftige, die die
Bettelschale tragen: auch anderes, entwurzeltes Volk ist hierher geströmt, an
der Mildtätigkeit teilzuhaben.
Die
wachsende Zahl der Bettler - zumal
in diesen Zeiten, da tobrische Flüchtlinge in großer Zahl in die Mark kommen -
hat den Magistrat dazu bewogen, im Namen der Markgräfin einen Erlaß zu verfügen,
nach dem es allein den Bresthaften, Kranken und Schwachen erlaubt sei, der
Bettelei nachzugehen. Zu diesem Behufe ward ein Armendiener bestallt, die Bedürftigkeit
in Augenschein zu nehmen.
Alle
anderen aber, die keine Gnade vor den gestrengen Augen des Büttels finden (oder
sich die Bettelmarke nicht durch ein paar Silberlinge Bestechungsgeld erkaufen können)
- werden gedungen, gegen geringen
Tagelohn und ein Mahl beim Wiederaufbau der Stadt, namentlich der Befestigungen,
mitzuhelfen.
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